Darf es noch ein bisschen mehr sein?
Das Prinzip des klassischen Marktplatzes funktioniert auch online
Ein klassischer Wochenmarkt bietet die Möglichkeit, direkt Waren und Preise zu vergleichen, Außergewöhnliches zu entdecken und das breite Angebot zu genießen. ebay hat bereits 1995 diese Idee virtuell umgesetzt. Schon bald verkauften nicht mehr nur Privat-leute, sondern immer mehr Unternernehmen über Online-Handels-plätze Produkte und Waren. Für den stationären Händler, der Kosten und Aufwand eines eigenen Shops zunächst scheut, kann der Marktplatz ein gelungener Einstieg in das Omnichannel-Angebot sein.
In den USA werden bereits 84 Prozent aller Online-Verkäufe über diese Plattformen vorgenommen. In Europa ist Großbritannien Vorreiter des zentrierten Angebots: 95 Prozent der Online-Händler nutzen den Vertriebskanal. Aber auch in Deutschland ist das Angebot 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent gestiegen. In den letzten Jahren wurden mehr als 1.000 Marktplatz-Lösungen in Europa entwickelt.
Die Teilnahme an einer Community für Händler bedeutet, dass bereits vorhandene Absatzkanäle um einen weiteren Vertriebs-kanal erweitert werden. Selbst der stationäre Handel profitiert vom Online-Marktplatz. Er erhält einen relativ einfachen und kosten-günstigen Zugang zu einer Verkaufsplattform, ohne große finanzielle und personelle Anstrengungen unternehmen zu müssen.

Das Marktplatzgeschäft nimmt tendenziell zu, denn sowohl die Plattformen als auch die teilnehmenden Händler und Marken stellen sich in dem Segment breiter auf. Die aktuelle Studie von Trusted Shops und iBusiness zu Internet-Marktplätzen zeigt: Rund 55 Prozent der Befragten, die unter anderem dort verkaufen, möchten ihr Online-Geschäft weiter ausbauen. Die Mehrheit der Händler verkauft Waren im eigenen Online-Shop und auf Marktplätzen (39 Prozent). Eine Online-Mehrkanalstrategie in Verbindung mit Online-Shop, Marktplatz und stationärem Handel bedeuten für 21,3 Prozent das optimale Geschäftsmodell. Die Zahlen dokumentieren, dass sich das Modell als Einstieg in den E-Commerce eignet, viele Händler aber vielmehr das Ziel haben, neben dem eigenen Shop noch ein zweites Standbein mit einer Markt-Präsenz aufzubauen. Sie nutzen die Plattformen zur Stabi-lisierung der Umsätze und zur Erhöhung der Reichweite.
Payment Service Provider wie EVO Payments International helfen die Lücke zwischen der komplexen Payment- und der Marktplatz-Welt zu schließen. Bezahlverfahren, Regulatorik, Anbindung und Teile des Checkout-Prozesses fallen in den Zuständigkeitsbereich der Payment-Experten. Sie möchten mit Ihrem eigenen Internet-Shop starten? Wir unterstützen und beraten Sie gerne bei der Integration und Abwicklung von Zahlverfahren.

